FF Königstein-Mitte

 

 

 

 

 

 

 

 

Einsatzabteilung Königstein-Mitte

 

Inhalt:

Einsatzabteilung
Alarmierung
Übung
Bewegungsfahrten
Dienstsport





Einsatzabteilung


Fast 40 Aktive bilden die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Königstein - Mitte. Die mehr als 150 Einsätze im Jahr stellen immer wieder andere Anforderungen an die Einsatzkräfte. Bei überflutetem Keller, Küchenbrand oder schwerem Verkehrsunfall wird professionelle Hilfe erwartet. Auf diesen Seiten erfahren Sie, wie wir uns darauf vorbereiten.

Dankbarkeit ist nur ein kleiner Aspekt, wenn ein Menschenleben gerettet wurde. Jeder kann Leben retten, bei uns lernen Sie es. Schön, wenn SIE der Retter sind. Auch Ihre Familie ist beruhigt, wenn Sie Retten und besonnen handeln können.

Helfen kann jeder. Bei uns werden alle Helfer gut ausgebildet und je nach Fähigkeit eingesetzt. Auch Sie können lernen zu helfen. Wir suchen Sie.

Gemäß des hessischen Gesetzes über den Brandschutz, den Katastrophenschutz und die Allgemeine Hilfe (HBKG) sind die Kommunen für die Sicherung des Brandschutzes und der Allgemeinen Hilfe zuständig. Jede Stadt/ Gemeinde ist also verpflichtet eine Feuerwehr aufzustellen. Nur für Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern muss dies eine Berufsfeuerwehr sein. Für kleinere Städte und Gemeinden wäre es aus finanziellen Gründen undenkbar, eine Berufsfeuerwehr mit hauptamtlichen Kräften aufzustellen. Die Kommunen nutzen also die Freiwilligen Feuerwehren. Die Freiwillige Feuerwehr Königstein-Mitte ist somit eine kommunale Institution, die nach geltendem Recht arbeitet. Gemeinsam mit den Stadtteilfeuerwehren aus Falkenstein, Schneidhain und Mammolshain, bildet die Wehr Mitte die 'Freiwillige Feuerwehr der Stadt Königstein im Taunus'. Geleitet wird diese vom Stadtbrandinspektor. Jede Stadtteilwehr hat ihre eigene Wehrführung.

Brandbekämpfung ist die wichtigste Aufgabe der Feuerwehr. Taktik und Technik erleichtern uns die Arbeit. Löschen kann jeder. Gute Ausbildung und viele Hilfsmittel machen die Arbeit sicher.

Unsere Technik begeistert. Fahrzeuge, Geräte, die jeder zu beherrschen lernt. Große LKW fahren, kleinste Geräte bedienen, Feuer löschen, bei Verkehrsunfällen helfen mit Schere und Spreizer...

Die Feuerwehr ist die älteste Bürgerinitiative. Nur so funktioniert sie als Teil unseres Gemeinwesens. Jeder Bürger ist für den anderen da. Werden Sie ein Teil davon und helfen Sie im Notfall Ihren Freunden, Nachbarn, Kollegen, Eltern, Kindern, kurz: den Bürgen unserer Stadt. Professionell und freiwillig.






Alarmierung


Weg der Alarmierung

Was passiert, wenn ich die 112 wähle?

Notruf

Mit Wahl der Notrufnummer 112 gelangt man direkt zur nächsten Rettungsleitstelle (für den Hochtaunuskreis ist diese in Bad Homburg). Dort wird der Notruf entgegengenommen, hier ist vor allem wichtig:

1. WAS ist passiert?
2. WO ist etwas passiert? (Wichtig ist hierbei nicht nur die Straße und Hausnummer, sondern auch die Stadt!)
3. WIE VIELE Verletzte gibt es? (Und wenn bekannt: Welche Art von Verletzungen? Wie schwer?)
4. WER meldet?
5. WARTEN auf Rückfragen!

Anhand dieser Auskünfte und den Alarmplänen (Alarm- und Ausrückeordnung) alarmiert die Leistelle nun die entsprechenden Rettungskräfte - meist über Funkmeldeempfänger (FME) (Jedes aktive Mitglied der Feuerwehr besitzt solch ein Gerät, welches er immer bei sich trägt.) Dazu sendet sie über das Funknetz eine 5-Tonfolge (ähnlich der Tonwahl beim Telefon), wodurch die FME auslösen. Anschließend hat die Leitstelle die Möglichkeit, eine Durchsage an die Einsatzkräfte zu senden.
Als erstes werden die Führungskräfte alarmiert. Es wird von einem \'Alarm\' (dringende Einsätze: Feuer, Verkehrsunfall usw.) oder einem \'Einsatz\' (weniger dringende Einsätze: Ölspur, Wasser im Keller usw.) gesprochen, anschließend wird ein Einsatzstichwort durchgegeben (Zimmerbrand, Rauchentwicklung aus Wohnung, brennt PKW, Öl & Benzin nach VU, Wasser im Keller usw.) mit einer genauen Adressangabe. Danach werden die Mannschaftsschleifen alarmiert (je nach Lage und Tageszeit), ebenfalls unter Angabe Alarm/Einsatz und einem Einsatzstichwort. Diese Methode wird \'stille Alarmierung\' genannt, denn es werden keine Sirenen mehr benötigt. (In Königstein wird schon lange nicht mehr per Sirene alarmiert, in anderen Städten läuft zum Teil noch die Sirene zusätzlich.)

Nach der Alarmierung bemühen sich die Einsatzkräfte schnellstmöglich zum Gerätehaus zu gelangen, wo sie sich die Einsatzkleidung überziehen und die Fahrzeuge besetzen. Nur sehr selten dauert es länger als 3 bis 4 Minuten bis das erste Fahrzeug ausrücken kann.





Übung


Die Feuerwehr Königstein übt regelmäßig alle 2 Wochen Donnerstags. Die genauen Termine können dem Dienstplan entnommen werden. Im Sommerhalbjahr werden praktische Übungen im Gruppenrahmen mit einem vorgegebenen Fahrzeug durchgeführt. Wer den Dienstplan der Sommermonate liest, stellt fest, dass es mehrere Arten von Übungen gibt:
Übungen im Gruppenrahmen: Hier steht die Ausbildung der Mannschaft am Gerät im Vordergrund. Es werden die grundlegenden Fertigkeiten vermittelt.
Übungen im Zugrahmen: Hier gibt der Zugführer eine Lage vor, die der Gruppenführer und die Mannschaft meistern müssen Objektübung: Einer der Zugführer/die Wehrführung gibt eine Lage vor, die Zug- und Gruppenführer zusammen mit ihren Mannschaften abarbeiten müssen. In den Wintermonaten steht mehr die Theorie auf dem Plan, und das mit unterschiedlichsten Themen. Dabei wird die Ausbildung mit Unterrichten über Unfallverhütung, Gefahren an der Einsatzstelle, Erste Hilfe, Atemschutz usw. aufgefrischt. Es wird aber auch oft viel Neues vermittelt mit Themen wie Baukunde, Spurensicherung an Unfallstellen usw. Der Unterricht wird meistens von Kameraden aus den eigenen Reihen gehalten, die ihr Wissen aus Lehrgängen oder ihrer beruflichen Ausbildung und Erfahrung einbringen, oder aber auch von Gästen. Um den Realitätsgrad der Übungen zu erhöhen, ist die Feuerwehr mit einigem Übungsgerät ausgestattet: So besitzen wir eine Nebelmaschine, mit der schnell und vollkommen ungefährlich Gebäude verraucht werden können, zwei 80kg schwere Übungspuppen und einige Übungsmasken, mit denen der Umgang mit Atemschutzgeräten geübt werden kann, ohne dass nachher die Pressluftflaschen neu gefüllt und geprüft werden müssen.





Bewegungsfahrten


Eine weitere Art der Übung findet regelmäßig samstags statt: Die Bewegungsfahrten. Neben dem Umgang mit dem Gerät und die Wartung von diesem, ist vor allem die Fahrt wichtig: Die meisten Fahrer fahren nur bei der Feuerwehr die großen Fahrzeuge, gerade bei den Kl. II (> 7,5t)- Fahrern ist der regelmäßige Umgang mit den LKWs wichtig, besonders wenn man bedenkt, dass sie die Fahrzeuge im Alarmfall in einer außerordentlichen Stresssituation möglichst schnell, sicher und mit Sonderrechten zur Einsatzstelle bringen müssen.





Dienstsport


Ein trainierter Feuerwehrmann hat es im Einsatz leichter. Deshalb steht an übungsfreien Donnerstagen bei uns Dienstsport auf dem Plan. Neben der auch im \'Zivilleben\' nützlichen Verbesserung des eigenen medizinischen Status bringt die ganze Sache auch noch riesigen Spaß. Außer dem eigenen Ehrgeiz gibt es hierbei keinen Leistungsdruck. Jeder macht soviel mit, wie er mag. Die Teilnahme am Dienstsport ist beitragsfrei. Wir üben uns in den Disziplinen Laufen, Fußball, Keulenball und Radfahren.

Im Keller der Feuerwache steht der Einsatzabteilung ein voll ausgestattetes Fitnesscenter mit diversen Geräten kostenlos zur freien Verfügung. Auch diese Geräte wurden aus Vereinsmitteln beschafft.
 

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